Hinweise zu Corona und unsere Arbeit

Unsere persönlichen Beratungsgespräche (nach Absprache) und Telefonberatungen (unter 06221/600908) finden ab sofort wieder geregelt statt. Zudem besteht die Möglichkeit eines Beratungsgespräches per Videoanruf.

Unsere Beratungszeiten sind verändert:

Di bis Do von 10 - 15 Uhr !

Zudem sind wir weiterhin auch per E-Mail erreichbar.

Wir bitten Sie, im Falle einer persönlichen Beratung, die Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen einzuhalten und Ihre eigene Schutzmaske mitzunehmen.

Unsere Selbsterfahrungstrainings (Rollstuhlumgangs- und Sehbehinderungssimulationsstrainings) müssen vorerst ausfallen und können nicht stattfinden, da ein Sicherheitsabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann und die TeilnehmerInnen sich und ihre Umwelt zwangsläufig berühren müssen.


 

Figur mit einem BeinFigur blindFigur Figur im Rolli Figur mit Contergan

BILDUNG integriert, BERATUNG eröffnet ZUKUNFT!

Herzlich willkommen auf den Seiten des BiBeZ e.V.

Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/chronisch erkrankter Frauen und Mädchen e.V.

 

Wer oder was ist das BiBeZ?

Die Arbeit des BiBeZ e.V. ist in ihrer Form einzigartig. Das BiBeZ-Team arbeitet bereits seit über 25 Jahren nach dem Prinzip des Peer Counseling. Dies bedeutet, dass Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung von Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung beraten werden. Dabei sind selbstverständlich alle Mitarbeiterinnen des BiBeZ e.V. Fachpersonen, konkret Sozialpädagoginnen und Psychologinnen.

Das BiBeZ-Team versteht sich als allgemeine Anlaufstelle, Beratungsstelle und Interessenvertretung für Frauen und Mädchen mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen, da insbesondere Frauen mit Behinderungen nach wie vor massiv von Armut bedroht sind und eine große Chancenungleichheit erleben. Und immer noch werden Frauen mit Behinderung häufiger Opfer von Gewalt als Frauen ohne oder Männer mit Behinderung, weshalb wir diesen Frauen einen besonderen Schutzraum bieten wollen. Unser Angebot richtet sich spezifisch an Frauen mit Behinderung, um die herrschaftlichen und ungleichen Verhältnisse in der Gesellschaft gerade nicht zu reproduzieren und diesen Frauen den Raum zu geben, sich selbst zu ermächtigen.

Der BiBeZ e.V. engagiert sich dafür, dass behinderte Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptiert werden und Behinderung als Teil menschlicher Vielfalt geachtet wird. Er setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung ihre Selbstbestimmung in allen Bereichen des Lebens verwirklichen können. Dafür setzt sich der BiBeZ e.V. natürlich auch auf politischer Ebene, durch breite Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit ein. Der Anspruch auf soziale Inklusion behinderter Menschen ist handlungsleitend, das bedeutet: Ein Leben mitten in der Gesellschaft von Anfang an.

 

Wer kann zu uns kommen?


- Jeder Mensch, der sich als behinderter oder chronisch kranker Mensch fühlt.
- Jeder Mensch, der als behinderter oder chronisch kranker Mensch lebt.
- Jeder Mensch, der sich als behinderter oder chronisch kranker Mensch identifiziert.
- Fachpersonen und Angehörige jeder Geschlechtsidentität 

Aufgepasst, ab jetzt neu: Unser Beratungsangebot öffnet nun auch für Männer*, somit sind wir für jede Geschlechtsidentität geöffnet! Der Bildungsbereich soll größtenteils aber nach wie vor nur für Frauen geöffnet sein. 

 

Wer ist behindert oder chronisch krank? 


- Jeder Mensch, der eine Körperbehinderung hat: z.B. Querschnittlähmung, ICP, Muskelerkrankungen
- Jeder Mensch, der eine Sinnesbehinderung hat: z.B. Blindheit, Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit
- Jeder Mensch, der eine geistige Beeinträchtigung oder Lernschwäche hat
- Jeder Mensch, der eine psychische Erkrankung hat: z.B. Angststörungen, Depression, Borderline  

Selbstverständlich beraten wir Sie auch, wenn Sie eine Mehrfachbehinderung haben. 

 

Statistiken zum Thema Frau und Behinderung:


- Studie Aktion Mensch 2018: Inklusionsbarometer 2018. Unter: https://bit.ly/2WbhJXT

- 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks 2017: Gesundheitliche Beeinträchtigung und Studienerschwernis. Unter: https://bit.ly/1mGCQwI

- Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2016: Umfrage: Knapp jede dritte Person hat Diskriminierung erlebt. Unter: https://bit.ly/1VBb4Tl

- Siebter Altenbericht der Bundesregierung 2016: Behindert alt werden – spezifische Lebenslagen und Bedarfe. Unter: https://bit.ly/32JN86f

- Studie BMFSFJ 2014: Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Unter: https://bit.ly/2LbCDzr

- Studie BMFSFJ 2013: Einkommen und Versorgungssituation von Frauen mit Behinderung in Deutschland. Unter: https://bit.ly/2WglXO3

- Studie BMAS 2013: Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen. Unter: https://bit.ly/31KoNfs

- Studie Agentur für Arbeit 2009: Frauen und Männer mit Behinderung. Unter: https://bit.ly/2BBLAzs