Mein Name ist Karoline Hinkfoth, ich bin 30 Jahre alt und lebe in Wiesbaden. Ich arbeite als systemische Coachin für Positive Psychologie, mache gerade meinen Master an der Uni Mainz und weil das allein ja langweilig ist, bin ich auf unterschiedlichen Kanälen und Plattformen politisch aktiv und setze mich für Solidarität, gesellschaftliche Vielfalt, Inklusion und gegen diskriminierenden Bullshit ein.

Wie kommt eine Wiesbadenerin dazu, beim BiBeZ Vorstandsfrau zu sein?

Ich bin gebürtige Heidelbergerin, habe fast 25 Jahre dort gelebt und bin mit dem BiBeZ vor ungefähr 4 Jahren das erste Mal in Berührung gekommen. Damals steckte ich beruflich und persönlich in einer schwierigen Situation und die Beratung war mir in dieser herausfordernden Zeit eine echte Stütze. Ganz besonders, weil ich wusste, dass ich insbesondere auch bei behinderungsspezifischen Herausforderungen und Schwierigkeiten – ich nutze aufgrund einer Spina bifida einen Rollstuhl - verstanden werde.

Es ist mir ein großes Anliegen, wo immer ich kann, einen Beitrag dazu zu leisten, dass Inklusion und ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen in einer vielfältigen Gesellschaft endlich umgesetzt werden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sind Angebote, die Teilhabe und Selbstermächtigung für Menschen mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen ermöglichen. Denn Gesellschaft wird nur dann besser, wenn alle die Möglichkeit bekommen, dabei zu sein, genauso wie sie sind.

Dafür leistet das BiBeZ für Menschen in und um Heidelberg herum tolle Arbeit und deshalb bin ich seit September 2020 stellvertretende Vorstandsfrau.

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